Herkunftskennzeichnung für Fleisch in Kraft

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Mäster müssen angeben, wo die Ferkel aufgezogen worden sind.

Verbraucher erhalten jetzt noch klarer als bisher die Information, ob ein Nutztier in Deutschland geboren oder aufgezogen worden ist und damit, ob die Haltung unter hohen Tierschutz- und Qualitätsstandards stattgefunden hat. Denn seit gestern, dem 1. April 2015, gilt die neue Herkunftskennzeichnung für frisches sowie gefrorenes Schweine-, Geflügel-, Schaf- und Ziegenfleisch.

Die Schweinemäster müssen daher nun eine Information in Form von „Geboren und aufgezogen in Deutschland“, „Aufgezogen in Deutschland“ oder „Aufgezogen in ...“ im Rahmen der sogenannten Lebensmittelketteninformation machen. Landwirte, die Ferkel mit einem durchschnittlichen Gewicht von weniger als 30 kg aus Holland oder Dänemark kaufen und mit mehr als 80 kg Lebendgewicht vermarkten, können und sollen diese Tiere mit „Aufgezogen in Deutschland“ kennzeichnen. Der Viehhandel und die Viehvermarktungsorganisationen wollen dazu praktikable Lösungen für ein einfaches Ankreuzen auf den Lieferscheinen bereitstellen. Die Angaben zur Herkunftskennzeichnung werden künftig im Rahmen des QS-Audits überprüft.

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