VEZG passt Sauennotierung an

Sauen
Meldepflichtige Unternehmen schlachten über 17.000 Sauen pro Woche.

Die Vereinigung der Erzeugergemeinschaften für Vieh und Fleisch (VEZG) stellt erneut ihre Preisempfehlung für Schlachtsauen um. Ihren Angaben zufolge wird ab dem 15. April jeweils mittwochs ein Basispreis „ab Hof“ ausgewiesen, der sich im Gegensatz zur bisherigen Notierung auf den Vermarktungszeitraum von jeweils Donnerstag um 0:00 Uhr bis zum Mittwoch der Folgewoche um 24.00 Uhr bezieht.
Die Parität „ab Hof“ komme den regionalen und betriebsindividuellen Einflüssen der Sauenvermarktung am nächsten und ermögliche in Kombination mit der amtlichen Preisfeststellung der Folgewoche einen optimalen Vermarktungsvergleich. Die jüngste Neukonzeption des Notierungssystems im Dezember 2014 habe sich als nicht praktikabel erwiesen, erklärte die VEZG. Damals war unter anderem der Bezugszeitraum auf die Kalenderwoche von Montag bis Sonntag umgestellt worden mit der Begründung, die Wochenend-übergreifende Preisempfehlung verzerre die Vergleichbarkeit des Vereinigungspreises mit den amtlichen Notierungen.
Eine objektive Marktinformation sei wegen der hohen Konzentration des Schlacht- und Verarbeitungssektors sehr schwierig zu erarbeiten, räumte die VEZG ein. In Deutschland schlachteten die meldepflichtigen Schlachtunternehmen wöchentlich zwischen 17.000 und 18.000 Sauen. Dabei dürften auf die marktführenden Unternehmen mehr als 90 % der Gesamtmenge entfallen. (AgE)

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