Studienordnung

Änderungsentwurf der Approbationsverordnung

Mitarbeiterführung
Erfolgreiche Personalführung kann man lernen! Kaufmännische und kommunikative Fähigkeiten sollten in Zukunft zur Pflichtausbildung im Veterinärmedizinstudium gehören. Foto: Juergen Jotzo, pixelio.de

Studierende der Veterinärmedizin sollen in Zukunft das Grundwissen für ein wirtschaftlich stabiles Berufsleben inklusive Unternehmens- und Mitarbeiterführung erhalten. Darauf arbeitet der bpt bei der neuen TAppV hin.

Wegen der erforderlichen Umsetzung einer EU-Richtlinie steht eine kleine Novelle der Verordnung zur Approbation von Tierärztinnen und Tierärzten bevor. Der Bundesverband praktizierender Tierärzte e.V. (bpt) hatte Gelegenheit, zum Entwurf einer Ersten Verordnung zur Änderung der TAppV Stellung zu nehmen.

Der bpt spricht sich eindeutig dafür aus:

  • die Risiken möglicher Resistenzentwicklungen in das Prüfungsfach Pharmakologie und Toxikologie aufzunhemen.
  • auf die Verankerung kaufmännischer und kommunikativer Kompetenzen in das Curriculum hinzuwirken. Da über 60% der Tiermediziner in die eigene Praxis drängen, besteht Bedarf an Grundwissen über ein wirtschaftlich stabiles Berufsleben wie Arbeitsrecht, Mitarbeiterführung, Kostenkalkulation, Rechnungswesen oder Unternehmensführung.Vor dem Hintergrund der europarechtlich wohl kaum noch abwendbaren Abschaffung der verbindlichen Gebührenordnung ist das Wissen um ökonomische Zusammenhänge unentbehrlich.
  • verbindlich sicherzustellen, dass die Studierenden auch über Kenntnisse über die Möglichkeiten zur schmerzlosen Tötung von Tieren verfügen müssen (nicht wie vorgeschlagen "sollten").
Quelle: Tierärzteverband bpt 

Foto: Juergen Jotzo, www.pixelio.de

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