Politik

G20 diskutieren über Antibiotikaresistenzen

G20 Gipfel
Foto: pa/dpa/von Jutrczenka

Die 20 Regierungschefs setzen auf „evidenzbasierte Wege“, um Resistenzen abzuschwächen, zu verhindern und zu bekämpfen. Zugleich wollen sie den „verantwortungsvollen Einsatz“ von Antibiotika „fördern“.

Die Staats- und Regierungschefs der 20 wichtigsten Volkswirtschaften haben sich bei ihrem Gipfeltreffen am 4. und 5. September im chinesischen Hangzhou über die wichtigsten Probleme der Welt ausgetauscht. Neben Hunger, Kriegen, Terrorismus und Klimawandel stand auch die Bekämpfung von Antibiotikaresistenzen (AMR) auf der Agenda (Punkt 46 der Abschlusserklärung ).

AMR werden mittlerweile als ernsthafte Bedrohung für die öffentliche Gesundheit und die Stabilität der Weltwirtschaft eingestuft. "Evidenzbasiert" und "unter Einbeziehung aller Beteiligten" (One Health) will man an das Problem herangehen. Bereits am Rande der UN-Vollversammlung Ende dieses Monats sollen die Aktivitäten von WHO, OIE und FAO besser aufeinander abgestimmt werden. Deutschland, das den Vorsitz der G20 im nächsten Jahr übernimmt, will das Thema weiter vorantreiben.

Quelle und Abschlusserklärung des G20-Gipfels: www.tierärzteverband.de

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