Tierärzte ohne Grenzen

Impfen für Afrika - jetzt anmelden!

Nähe_Hund_Kind_Ziege
40% der Opfer von Hundebissen tollwutverdächtiger Tiere sind Kinder unter 15 Jahren, die sich oft im Spiel mit den Tieren infizieren. Foto: TOG e.V.

2018 weiten Tierärzte ohne Grenzen e.V. ihr erfolgreiches Impfprojekt bei den Massai in der Mara auf fünf informelle Siedlungen rund um Nairobi aus. Mit Ihrer Spende aus dem Aktionstag "Impfen für Afrika!" am 08.05.18 unterstützen Sie das Ziel, ein tollwutfreies Kenia 2030 zu erreichen.

Etwa 60.000 Menschen sterben jährlich weltweit an Tollwut, ca. 95% davon in Afrika und Asien. Hunde sind dabei die häufigste Infektionsquelle für Menschen: 99% der Todesfälle bei Menschen sind auf die Virusübertragung durch Bisse tollwütiger Hunde zurückzuführen. Tollwut kann prophylaktisch behandelt werden, ist jedoch nach Ausbruch nicht heilbar und immer tödlich.

In Kenia sterben jährlich 2.000 Menschen an einer Tollwutinfektion. Um dies in Zukunft zu verhindern, hat die kenianische Regierung einen Strategieplan entwickelt, um Tollwut bis 2030 auszurotten.

In den ländlichen Regionen Kenias hat Tierärzte ohne Grenzen bereits erfolgreiche Projekte zur Bekämpfung von Tollwut bei den Hütehunden durchgeführt. Die Zahl menschlicher Todesfälle durch Tollwut ist in den betreuten Projektregionen so stark gesunken, dass nur noch Einzelfälle von Neuinfektionen auftreten. in den Jahren 2015 & 2016 konnten alleine in der Masai Mara rund 12.000 Hunde geimpft werden.

Impfung plus Sensibilisierung der Öffentlichkeit

Das Tollwutprojekt rund um Nairobi ist über einen Zeitraum von drei Jahren angelegt. In den  fünf Siedlungen Kawangare, Kangemi, Kibera, Mukuru/Viwandani und Mathare/Huruma/Korogocho rund um Nairobi sollen 70% der Hunde geimpft werden. Ein weiterer wichtiger Teil des Projektes ist es, die Öffentlichkeit für die Risiken und den Umgang mit Tollwut zu sensibilisieren, dazu gehört die Vermittlung von Präventionsmaßnahmen und Verhaltensregeln im Falle eines Hundebisses im Rahmen einer Informationskampagne. Damit soll auch das Bewusstsein der Öffentlichkeit für verantwortungsvolle Hundehaltung gestärkt werden.

Am Dienstag, den 08. Mai 2018 hat der Verein Tierärzte ohne Grenzen wieder alle praktizierenden Tierärztinnen & Tierärzte in Deutschland zum Aktionstag aufgerufen. An diesem Tag spenden bundesweit über 1.100 teilnehmende Praxen die Hälfte ihrer Impfeinnahmen für Projekte von Tierärzte ohne Grenzen e.V. in Ostafrika.

Hier können Sie sich zum Aktionstag "Impfen für Afrika" anmelden und weitere Informationen sowie Informationsmaterial für Ihre Tierarztpraxis erhalten oder auch einfach direkt spenden.

Quelle: Tierärzte ohne Grenzen e.V.

Vet-consult Magazin

Vet-Consult E-Learning