Forschung

Kommunikation zwischen Tierarzt und Tierhalter

Kommunikation
In den letzten Jahrzehnten hat sich die Kommunikation vom patriarchialischen Modell zur partizipativen Entscheidungsfindung entwickelt. Gemeinsam werden Lösungen erarbeitet. Foto: vet-consult

Welche komminikativen Fähigkeiten sollte eine Tierärztin/ ein Tierarzt mitbringen, um erfolgreich mit den Tierhaltern für die Tiergesundheit zu arbeiten? Und wie weit sind Veterinäre heutzutage in diesem Fachgebiet geschult?

Diese und weitere Fragen sind Gegenstand einer Doktorarbeit im "Fokus Tiergesundheit", einem Dissertationsprojekt des Instituts für Veterinärepidemiologie und Biometrie (Freie Universität Berlin, Fachbereich Veterinärmedizin), das sich mit der Frage beschäftigt, wie die Kommunikation während eines tierärztlichen Gespräches von den Beteiligten wahrgenommen wird und welche Vorstellungen die beiden Parteien von einer „guten“ Kommunikation haben.

Nachdem im ersten Schritt schon knapp 1300 Tierhalter einen Fragebogen ausgefüllt haben, sind jetzt die Tierärzte/-innen gefragt: Doktorandin Alina Küper bittet um Ihre Unterstützung durch Teilnahme an ihrer 15-minütigen Umfrage unter: www.fokustiergesundheit.de

Denn die Kommunikation mit dem Patientenbesitzer nimmt in der tierärztlichen Arbeit einen besonderen Stellenwert ein. Neben der Notwendigkeit eines effektiven Informationsaustauschs im Rahmen von Anamnesegesprächen fördert gute Kommunikation eine langfristige und belastbare Tierarzt-Patientenbesitzer-Bindung.

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