Fortbildung

Mehr ATF-Stunden durch Online-Fortbildungen möglich

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Eine zentrale Aufgabe der Akademie für tierärztliche Fortbildung (ATF) ist die Prüfung der Qualität von Fortbildungen und Fortbildungsarten anderer Träger. Sie ist die Fortbildungsorganisation der Bundestierärztekammer - Arbeitsgemeinschaft der Deutschen Tierärztekammern e.V. (BTK).

Bislang konnten Tierärzte ein Viertel der zu leistenden jährlichen ATF-Fortbildungsstunden durch "Nicht-Präsenz-Fortbildungen" erbringen. Künftig können die Hälfte der Stunden als Online-Fortbildungen oder Prüfmodule in Fachzeitschriften anerkannt werden.

Wie wir-sind-tierarzt.de berichtet, passt die Bundestierärztekammer die Anforderungen an die zu erbringenden Fortbildungsstunden an. Neue Fortbildungsformen, wie interaktive Webinare werden im Vergleich zu klassischen Präsenz-Veranstaltungen aufgewertet. Der Anteil dieser an den in den meisten Bundesländern jährlich zu erbringenden 20 ATF-Stunden wurde von 25 auf 50% erhöht.

Betriebswirtschaftliche Fortbildungen dürfen dabei weiter ein Viertel der Fortbildungszeit ausmachen, die medizinisch-fachlichen Anteile müssen unverändert mit 75 Prozent überwiegen.

Die Zahl der ATF-anerkannten Nichtpräsenz-Fortbildungen hat sich von 2014 bis 2016 mehr als verdoppelt – auf über 200 im Jahr. Hingegen schwankt die Gesamtzahl der von der Akademie für tierärztliche Fortbildung (ATF) anerkannten Fortbildungen seit 2013 nur noch leicht zwischen rund 3.200 und 3.350 pro Jahr und gilt als gesättigt.

Mit der Anpassung der BTK-Musterberufsordnung, die dann auch in den Länderkammern umgesetzt werden soll, reagieren BTK und ATF auf den sich verändernden Fortbildungsmarkt und den Trend zur Digitalisierung.

Quelle: wir-sind-tierarzt.de

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