Verbraucherumfrage

Skepsis bei der Behandlung von Nutztieren

BfT
Wichtige Fakten zur Arzneimittelzulassung bei Tieren hat der BfT zusammengestellt.

Während die Mehrheit der Verbraucher der Meinung ist, dass Haustiere den gleichen Anspruch auf Arzneimittel haben wie Menschen, hegen viele Bürger Vorbehalte gegenüber dem Einsatz von Tierarzneimitteln bei der Behandlung von Nutztieren.

Dass nur gesunde Tiere sichere Lebensmittel liefern können, scheint vielen nicht gegenwärtig zu sein. Eine überwiegende Mehrheit der Befragten weiß oder glaubt beispielsweise nicht, dass die Behandlung kranker Nutztiere mit Tierarzneimitteln dazu beiträgt, Lebensmittel sicherer zu machen.

Weniger bekannt ist auch, dass die Übertragung bestimmter Krankheiten vom Nutztier oder auch vom Hobbytier auf den Menschen verhindert werden kann, wenn die Tiere geimpft werden. So konnte durch die Impfung von Geflügel gegen Salmonellen seit 2004 die Zahl der Infektionen beim Menschen in der EU um fast 50 Prozent gesenkt werden. 

Auch fühlen sich die meisten Befragten schlecht informiert, wenn es allgemein um das Thema „Tierarzneimittel“ geht. Vor allem über die Zulassung von Tierarzneimitteln, über die hohen Sicherheitsstandards und Kontrollen ist weniger bekannt.

Hoch ist hingegen das Wissen und die Akzeptanz der Bevölkerung zu vorbeugenden Maßnahmen wie der Impfung, Entwurmung oder Behandlung von Hund oder Katze gegen Flöhe oder Zecken. Das ist das Ergebnis einer Umfrage, die der europäische Verband für Tiergesundheit (IFAH-Europe) und der Bundesverband für Tiergesundheit (BfT) durchgeführt haben.

Information: Wichtige Fakten zur Tierarzneimittelzulassung

Quelle: BfT

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