BTK fordert Verbesserung des Tierschutzes bei Nutztieren

BTK

Die BTK hält eine zeitnahe Überprüfung der Tierschutz-Nutztierhaltungsverordnung (TierSchNutztV) für erforderlich. Dabei sollten bestehende freiwillige Vereinbarungen, Leitlinien etc. sowie tierärztlicher Sachverstand berücksichtigt werden.

Auf der Herbst-Delegiertenversammlung der Bundestierärztekammer (BTK) am 15. September wurde mit überwältigender Mehrheit ein Postionspapier„zu notwendigen Weiterentwicklungen der Rechtsetzung zur Verbesserung des Tierschutzes bei Nutztieren“ verabschiedet.

In dem Positionspapier werden fünf teilweise langjährige Forderungen der BTK aufgegriffen und konkretisiert: Die Änderung der Tierschutz-Nutztierhaltungsverordnung, die Einführung eines obligatorischen Prüf- und Zulassungsverfahrens für Stallsysteme, eine verpflichtende Tierdatenbank mit bundeseinheitlicher, standardisierter Datenerfassung und -auswertung, die Erlaubnispflicht nach Paragraph 11 Tierschutzgesetz auch für Haltung und Züchtung landwirtschaftlicher Nutztiere und von Gehegewild und der Ausstieg aus den noch erlaubten nicht-kurativen Amputationen.

"Wir halten es für erforderlich, auf notwendige Anpassungen der Tierschutz-Nutztierhaltungsverordnung hinzuweisen“, erklärte BTK-Päsident Dr. Uwe Tiedemann. So würden beispielsweise die fehlenden Haltungsanforderungen für adulte Rinder und auch der gerade heiß diskutierte Kastenstand bei Sauen thematisiert.

Das Positionspapier finden Sie hier zum download Postionspapier-Nutztierhaltung

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