Fortbildung

2. Cattle Camp Triesdorf

2. Cattle Camp in Triesdorf

Vier intensive Tage mit viel Praxis, guten Diskussionen und neuen Ansätzen.

In dieser Woche fand in Mittelfranken das viertägige Cattle Camp statt. Rund 60 Rindertierärzte aus dem In-und Ausland trafen sich, um sich über den aktuellen Stand der Rindermedizin auszutauschen.
Die Themen waren ganzheitlich und reichten von Kälberaudits über das Eutergesundheitsmanagement bis zur Praxisorganisation.
Aktiv diskutiert wurde das Thema, wie sinnvoll es ist, wenn man hochleistende Kühe erst ab dem 180 Laktationstag besamt. Dr. Anke Römer von der Landesforschungsanstalt MV konnte anhand großer Datenmengen belegen, dass die Trächigkeitsraten und Milchleistungen bei hochleistenden Kühen dann besser waren, wenn mit längeren Freiwilligen Wartezeiten bis zum 180 Tag gewartet wird.
Insgesamt vier Workshops fanden im Kuhstall statt und befassten sich mit den Themen: Fütterung, Reproduktion, Biofilme und dem Einsatz von Apps zur Schwachstellenanalyse.
Ein Blick über den Tellerrand gewährte Prof. Gerda Egger von der Uni Wien. Die Medizinerin erklärte in ihrem anschaulichen Vortrag, was Epigentik ist und wie sich das „an-und abschalten“ von Genen auf die Eigenschaften und Konstitution von Kühen auswirkt.
Weiter Themen werden in der nächsten vet-consult intensiv aufgegriffen. (mw)

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