Verhalten

Eine Alm ist kein Streichelzoo!

Verhalten auf der Alm
Die LK Tirol verdeutlicht das bestmögliche Verhalten zur Konfliktvermeidung mit Weidetieren mit einem Comict.

Alljährlich sterben Wanderer, die von Kühen angegriffen wurden. Meist hatten sie einen Hund dabei, der den Schutzinstinkt der Muttertiere geweckt hat. Ein Flyer zur Vermeidung von Konflikten mit Weidetieren.

Die Landwirtschaftskammer Tirol hat jetzt einen Informationsflyer "Eine Alm ist kein Streichelzoo" in fünf Sprachen herausgegeben. Er informiert Wanderer über das richtige Verhalten bei Begegnung mit Weidetieren.

Es werden Empfehlungen zur bestmöglichen Vermeidung von Konflikten gegeben:

  • Wenn es nicht unbedingt nötig ist, weidenden Tieren nicht zu nahe kommen und vor allem Kälber weder streicheln noch füttern! Die Tiere könnten beim nächsten Wanderer gereizt sein und Missverständnisse auslösen, sodass sich dieser bedroht fühlt.
  • Zeigt eine Herde Unruhe oder werden Wanderer bereits von Tieren fixiert, unbedingt Abstand halten! Lieber einen Umweg in Kauf nehmen!
  • Halten Sie Ihren Hund an der Leine und verhindern Sie, dass dieser der Herde zu nahe kommt oder diese jagen will. Hunde gleichen potenziellen Feinden, insbesondere von
    Jungtieren, und werden daher oft gerade von Muttertieren angegriff en. Leinen Sie Ihren Hund dann ab, wenn ein Angriff eines Rindes abzusehen ist. Im Gegensatz zum Menschen sind Hunde schnell genug, um Angriffen auszuweichen. Dadurch wird auch vom Hundehalter abgelenkt, sodass dieser den Gefahrenbereich verlassen kann!
  • Kommt es trotzdem zu gefährlichen Situationen: Bewahren Sie Ruhe und laufen Sie nicht
    davon! Versetzen Sie dem Rind im absoluten Notfall mit dem Stock einen gezielten Schlag auf die Nase. Andernfalls gehen Sie langsam und stetig aus der Gefahrenzone, ohne den Tieren den Rücken zuzukehren. Das ist der einzig richtige Weg, mit einer gefährlichen Begegnung umzugehen.
Quelle: Landwirtschaftskammer Tirol

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