Weltrinderkongress in Dublin

Gute Stimmung in Dublin!

Roger Kenny

In Dublin trafen sich in dieser Woche 3000 Rindertierärzte aus 70 Ländern, um Neuigkeiten aus Praxis und Forschung auszutauschen.

Roger Kenny
Bekannte Keynote Speaker wie  Martin Green (Mastitis), Jesse Goff (Stoffwechsel), Marc Crowe (Fruchtbarkeit) und Nigel Cook (Klauen) zeigten in Ihren Übersichtsvorträgen, was in dem jeweiligen Tiergesundheitsbereichen Stand der Forschung ist. „In Zukunft werden es mit größer werdenden Betrieben zutun haben“, so Prof. Ynte Schukken, vom Animal Health Center in den Niederlanden. Das stellt das Management der Tiergesundheit vor Herausforderungen. So haben Milchkuhbetriebe mit mehreren hundert Kühen mehr Probleme mit ansteckenden Krankheiten als kleine Betriebe. Mitarbeiter in diesen Farmen müssen deshalb sehr gut ausgebildet sein, damit sie Krankheiten frühzeitig erkennen. Nur ausgebildetes Personal ist allerdings eine limitierte Resource. So wird ein Großteil des Monitorings in Zukunft von technischen Tools erledigt (Dairy Precision Farming). Weiterhin wird das Thema Tierwohl und Antibiotikareduzierung weiter ausgebautund mit Dokumentationspflichten belegt.
 
Roger Kenny
Die Industrie präsentierte sich mit aufwendigen Symposien, die gut besucht waren und stellte neue Produkt (z.B. Imrestor, Elanco) vor. Über Neuigkeiten werden wir auf vet-consult.de in den nächsten Wochen berichten.
 
Die Stimmung auf dem Weltrinderkongress ist immer ein bisschen so wie eine Fußball WM. Man trifft die bekannten europäischen und nordamerikanische Experten. Und dazu kommen neue Namen, neue Trends und das Gefühl zu einer großen kuhaffinen Familie zu gehören. Gastgeber Dublin gibt sich modern, sehr organisiert und entspannt.
Der nächste Weltrinderkongress findet 2018 in Japan statt.

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