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Hundenasen helfen bei der Mastitisdiagnostik

Originalfoto bei Dr. Fischer Tenhagen

Hunde können nicht nur Kühe zum Melken treiben, sondern auch Brunsten riechen und neuesten Untersuchungen zur Folge auch Mastitiserreger erkennen.

Von der Freien Universität Berlin kam eine ungewöhnliche Studie von Dr. Fischer-Tenhagen aus der Arbeitsgruppe Heuwieser. Sie untersuchte, ob Hunde S. aureus Bakterien in der Milch detektieren können. Die Wissenschaftlerin konnte zeigen, dass
Hunde nach einem Monat Training, einen S. aureus  auf dem Nährboden mit hoher Sicherheit (97%) erkennen konnten. Bringt man den Erreger zurück in die Milch, konnten die Hunde ihn erst dann erkennen, wenn die Erregerkonzentration hoch genug war. Bei verändertem Mastitissekret waren die Hunde ebenfalls gut in der Erkennung.

Tischer
Die Methode ist nur unter bestimmten Bedingungen sicher genug, eine verlässliche Erregerinformation zu produzieren. Weiterhin braucht der Hundehalter das nötige Know-how, die Technik zu lernen. Nachdem Hunde bereits zur Brunstdetektion eingesetzt wurden, kann man sich in Zukunft vielleicht auch die Ketosediagnostik vorstellen. Es bleibt spannend.


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