Schmerzausschaltung

So injizieren Sie Lokalanästhetika richtig

Enthornung
Nur nach fachgerechter Leitungsanästhesie am Kopf durch den Tierarzt kann eine Kuh enthornt werden. Foto: Zaspel

Lokalanästhetika ermöglichen es, chirurgische Eingriffe am Wiederkäuerpatienten in der Praxis schmerzfrei, effizient und kostengünstig vorzunehmen. Eine Veröffentlichung zeigt die richtige und erfolgreiche Injektionstechnik beim Rind durch den Tierarzt.

Die Gewährleistung der Schmerzfreiheit von Rinderpatienten während eines operativen Eingriffs gehört zu den qualifizierenden tierärztlichen Aufgaben. Eine Kombination aus Sedation, Fixation und Lokalanästhesie kann bei vielen Indikationen (z. B. Kastration, Klauenamputation) die Allgemeinanästhesie ersetzen. Für eine Vielzahl von Eingriffen stehen einfache Techniken (z. B. lokale Infiltration, Anästhesie des Ramus cornualis), aber auch komplexere Techniken (z. B. Lokalanästhesie am Auge, an den Gliedmaßen oder für Nabeloperationen) zur Verfügung.

Die Veröffentlichung in der "Tierärztlichen Praxis Großtiere", die als free pdf beim Schattauer Verlag zum download zur Verfügung steht, gibt eine bebilderte Übersicht zu Lokalanästhesietechniken vor allem beim Rind, aber auch beim kleinen Wiederkäuer, die als Anleitung für die Anwendung in der Praxis dienen kann. Viele dieser Techniken lassen sich prinzipiell auch auf andere Wiederkäuer oder Paarhufer übertragen.

Quelle: Tierärztliche Praxis Großtiere

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