Tierhaltung

Weideprämie für Schaf- und Ziegenhaltung

Wanderschäfer
In Rheinland-Pfalz sind insbesondere die Mittelgebirgslagen (Hunsrück, Eifel, Westerwald, Pfälzerwald) mit Talzügen und Steilhängen auf eine solche angepasste Beweidung zur Bewirtschaftung angewiesen. Foto: Zaspel

Die Bundesregierung soll bald möglichst eine Weideprämie für Schaf- und Ziegenhalter einführen. Dies wurde auf der Umweltministerkonferenz letzte Woche in Bremen beschlossen.

Rheinland-Pfalz hatte sich für die schnellstmögliche Einführung einer Weideprämie für Schafe und Ziegen eingesetzt. „Schäferinnen und Schäfer erbringen durch die Pflege der Kulturlandschaften und des Offenlandes sowie durch die tiergerechte Haltung eine große gesellschaftliche Leistung. Auch der Natur- und Hochwasserschutz profitiert von der Arbeit der Schäferinnen und Schäfer“, betonte die rheinland-pfälzische Umweltministerin Ulrike Höfken. Doch der Verkauf von Fleisch, Milch und Wolle decke das Einkommen der Schäferinnen und Schäfer nicht auskömmlich ab. Eine Weidetierprämie könne hier unterstützen und damit zum Erhalt des Berufsstandes beitragen.

Im Rahmen der bestehenden Möglichkeiten der Gemeinsamen Agrarpolitik der EU (GAP) kann eine solche Prämie eingeführt und die Weidehaltung somit unterstützt werden. 22 andere EU-Mitgliedstaaten nutzen dies bereits.

Quellen: Ministerium für Umwelt, Energie, Ernährung und Forsten

Ergebnisprotokoll der Umweltministerkonferenz in Bremen am 08.06.18

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