Tierseuche weltweit

ASP weitet sich in China aus

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Nach derzeitigem Kenntnisstand liegen aus vier Regionen Chinas Meldungen von Ausbrüchen der Tierseuche vor. Foto: Kurt Michel, pixelio.de

In China hat es weitere Fälle der Afrikanischen Schweinepest (ASP) gegeben. Mehr als 1000 Schweine sind erkrankt oder bereits verendet.

Wie das Pekinger Landwirtschaftsministerium mitteilte, verendeten in Wenzhou im Süden der östlichen Provinz Zhejiang 340 Schweine, weitere 430 erkrankte Tiere seien bestätigt. Unmittelbar nach Bestätigung des Ausbruchs sei eine Expertengruppe in die Provinz entsandt worden. Die örtliche Verwaltung habe Sperr- und Quarantänezonen errichtet und die Keulung der betroffenen Bestände angeordnet. Der Ausbruch sei unter Kontrolle, betonte das Ministerium.

Erst vier Tage zuvor waren fast 700 bestätigte ASP-Erkrankungen aus der nördlichen Nachbarprovinz Jiangsu gemeldet worden. Auch diese haben die verantwortlichen Behörden den Angaben zufolge im Griff.

Während die jüngsten Epidemien in benachbarten Provinzen an der Ostküste des Landes ausbrachen, liegt der in der vorvergangenen Woche betroffene Verwaltungsbezirk Henan einige hundert Kilometer im Landesinneren. Die dort erkrankten Tiere stammten allerdings von einem Betrieb aus Heilongjiang im äußersten Nordosten des Landes und waren vor der Diagnose 2.300 km transportiert worden. Der erste Ausbruch der Tierseuche war in der ebenfalls im Nordosten Chinas gelegenen Provinz Liaoning festgestellt worden.

Quelle: AgE

Foto: Kurt Michel, pixelio.de

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