Tierhaltung

DLG Merkblatt Beleuchtungstechnik in Schweineställen

DLG Beleuchtungstechnik für Schweineställe
screenshot: cover DLG-Merkblatt 420

Im modernen Schweinestall treffen unterschiedlichste Ansprüche an die Beleuchtungstechnik auf­einander. Das Beleuchtungsmanagement muss ökonomisch sein und den Ansprüchen von Mensch und Tier genügen, wobei die gesetzlichen Vorschriften nicht unterschritten werden dürfen.

Licht beeinflusst das Schwein über zwei biologische Mechanismen: Die visuelle Wahrnehmung und die Lichtwirkung auf die Physiologie der Tiere. Beide Aspekte haben Einfluss auf das Wohlbefinden und die Produktionsleistung des Tieres. Der gesetzliche Mindeststandard für die Beleuchtung von Schweineställen ist in der TierSchNutztV unter § 22 und § 26 geregelt. Darüber hinaus sind die Anforderungen an die die Arbeitssicherheit und den Arbeitskomfort zu beachten. Beleuchtung im Schweinestall wird über folgende Merkmale definiert:

  • Farbspektrum – sichtbarer Anteil der elektromagnetischen Strahlung
  • Beleuchtungstärke – die Intensität, mit der der Stall beleuchtet wird
  • Photoperiode – Beleuchtungsdauer in Stunden am Tag.
Des Weiteren bestehen besondere Ansprüche an die Lichttechnik. Die optimale Beleuchtung ist ökonomisch verträglich und gleichzeitig beständig gegenüber äußeren Einflüssen.

Das DLG- Merkblatt 420 ist in einer neuen Auflage erschienen (Druckversion als Download) und erläutert die aktuellsten Informationen zur Beleuchtungstechnik in Schweinenställen.

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