Forschung und Entwicklung

Genus PIC: PRRS-resistente Ferkel entwickelt

Ferkel
Durch eine präzise Bearbeitung von Genen ist es der Universität Missouri gelungen, Schweine zu züchten, die ein bestimmtes von dem Virus zur Verbreitung in den Tieren benötigtes Eiweiß nicht produzieren. Foto: Heil

Die ersten PIC PRRS-resistenten Ferkel wurden auf einem Betrieb in den USA geboren. Die Gene-Editing-Methode soll bis zur Marktakzeptanz weiterentwickelt werden.

Das PIC PRRS-Resistenz-Programm zeigt erste Erfolge: auf einem PIC-Betrieb in den USA brachte im September eine Sau einen Wurf mit 13 lebend geborenen Ferkeln zur Welt. Dies ist ein wichtiger Meilenstein im PRRS-Resistenz-Programm für das Zuchtunternehmen, das angibt, seit der Ankündigung des Projektes im Dezember 2015 große Fortschritte gemacht zu haben.

Die Gen-Editing-Methode wurde stetig weiterentwickelt. Jetzt sollen weitere Schweine editiert werden und mit diesen weitergezüchtet werden, um so eine entsprechende Population aufzubauen, die es ermöglicht, die angewandte Technologie für die kommerzielle Nutzung auszureifen. Der diesen Schritten zugrunde liegende Projektplan soll sicherstellen, dass sich keine ungewollten Konsequenzen ergeben, dass das Merkmal PRRS-Resistenz ausreichend heritabel ist, und dass das Fleisch dieser Tiere für die Nahrungskette schmackhaft, aber auch unbedenklich und sicher ist. Es werden weitere Studien erforderlich sein, um die Zulassungsverfahren sowie Einführung in der Produktionskette und die Akzeptanz bei den Verbrauchern zu unterstützen.

Außerdem führte das Zuchtunternehmen Verhandlungen mit den Aufsichtsbehörden der USA und anderer Länder. Im Sommer 2017 wurden zudem zwei US-Patente entwickelt, an denen Genus PIC die Rechte besitzt. Zudem pflegen sie einen regen Austausch mit verschiedenen Interessensgruppen der Schweinefleischproduktion sowie Verbrauchern, um die PRRS-Forschung weiterzutreiben und eine Marktakzeptanz herzustellen,

Quelle: PIC


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