ASP-Warnung

Jetzt gehts den Wildsauen an den Kragen

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Mecklenburg-Vorpommerns Landwirtschaftsminister Dr. Backhaus ruft zum Thema ASP zu größter Vorsicht auf. Bild: SPD

Mecklenburg-Vorpommerns Landwirtschaftsminister Dr. Till Backhaus hat erneut vor einer Einschleppung der Afrikanischen Schweinepest (ASP) gewarnt.

„Sollte das Virus auf Hausschweinbestände übergreifen, werden Handelsbarrieren notwendig, die zu finanziellen Verlusten bei den betroffenen Landwirten und schlimmstenfalls zum wirtschaftlichen Niedergang ganzer Regionen führen können“, erklärte er auf der Mecklenburgischen Landwirtschaftsmesse (MeLa) in Gülzow-Prüzen.

Verschärfte Hygienekontrollen

In einem neuen Faltblatt mit dem Titel „Die Afrikanische Schweinepest bedroht M-V! Vorbeugung ist notwendig!“ informiert das Landwirtschaftsministerium deshalb Verbraucher, Jäger und Landwirte über die Tierseuche sowie zu Möglichkeiten der Vorbeugung. Verbraucher werden darin unter anderem aufgefordert, keine Fleisch- oder Wurstwaren mit Schweinefleisch aus dem Ausland mitzubringen, Speisereste ausschließlich in verschließbaren Tonnen zu entsorgen und das Füttern von Wildschweinen zu unterlasen.

Für Landwirte und Hobby-Schweinehalter sind Aufklärungskampagnen und strikte Kontrollen der Hygienestandards in den Ställen vorgesehen. Zudem hat das Landwirtschaftsministerium als oberste Jagdbehörde zusammen mit dem Landesjagdverband, dem Bauernverband und der Landesforstanstalt Maßnahmen zur Reduzierung des stetig anwachsenden Schwarzwildbestandes festgelegt.

Quelle: AgE

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