Tierseuchen

Schweinepest-Monitoring-Verordnung in Kraft getreten

Schwein
Foto: Seedo, pixelio.de

Die neue Verordnung zur Durchführung eines Monitorings auf das Virus der Klassischen und der Afrikanischen Schweinepest bei Wild- und Hausschweinen (SchwPestMonV) dient der Früherkennung der ansteckenden Tierseuchen.

Auf Grund des § 10 Absatz 2 des Tiergesundheitsgesetzes vom 22. Mai 2013 (BGBl. I S. 1324) verordnet das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft die Durchführung eines Monitorings auf das Virus der Klassischen und der Afrikanischen Schweinepest bei Wild- und Hausschweinen (SchwPestMonV).  

Gemäß § 1 der neuen Verordnung müssen die Länder jährlich ein Monitoring zur Früherkennung durchführen: 

  1. der Klassischen und der Afrikanischen Schweinepest bei
    a) verendet aufgefundenen Wildschweinen und
    b) erlegten Wildschweinen, die klinische oder mit bloßem Auge erkennbare pathologisch-anatomische Auffälligkeiten zeigen, sowie

  2. der Klassischen Schweinepest bei
    a) Hausschweinen und
    b) erlegten Wildschweinen, die keine klinischen oder mit bloßem Auge erkennbaren pathologisch-anatomischen Auffälligkeiten zeigen, durch.
Die SchwPestMonV wurde im Bundesgesetzblatt Teil I Nr. 53 auf der Seite 2518 verkündet und tritt am 17.11.2016 in Kraft.

Hier gehts zum Verordnungstext.

Quelle: bpt

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