Tierhaltung

Teilnehmer für Schwanzbeiß- Interventionsprogramm gesucht

Ringelschwanz
Ringelschwanz Foto: K.Wieland-Mueller, pixelio.de

Betriebe, die das Risiko des Schwanzbeißens bei Schweinen reduzieren möchten, können jetzt am software-basierten Management-Programm SchwIP des FLI teilnehmen.

Ab April 2016 führt das Friedrich-Löffler-Institut (FLI) mit interessierten Tierärzten und Beratern Schulungen durch, in denen das Schwanzbeiß-Interventions-Programm für Aufzuchtsferkel (A-SchwIP) skizziert und die Manangement-Hilfe erprobt wird.

Betriebseigene Risikobewertung und Entwicklung eines praktischen Maßnahmenplans

Mit der Software können auf einem Betrieb neben Management-Daten auch haltungsgruppenspezifische Informationen inklusive Verhaltensbeobachtungen und Tierbeurteilungen erfasst werden. Aus den erhobenen Daten wird ein individuelles Risiko für das Auftreten von Schwanzbeißen bei den Aufzuchtferkeln erfasst und ein betriebsspezifisches Risiko-Profil mit risikoreichen und risikoarmen Bereichen erstellt. Zusammen mit Lösungsvorschlägen dient dies als Unterstützung für die Erstellung eines Maßnahmenplans.

Im Anschluss an die Schulung werden die Teilnehmer das Programm A-SchwIP zusammen mit einer Agrarwissenschaftlerin des FLI praktisch auf mindestens zwei interessierten Aufzuchtbetrieben anwenden, und die erhobenen Daten zur Auswertung an das FLI übermitteln. Für die Teilnahme eines Betriebes gelten keine Voraussetzungen, 30 Höfe deutschlandweit wird das FLI im Vorhinein besuchen und den Kontakt zu Schulungsteilnehmern herstellen.

Flyer zum A-SchwIP

Das SchwIP gibt es auch für Mastschweine. Weitere Informationen:

Schwanzbeiß-Interventions-Programm des FLI

Quelle: www.vetline.de

Foto: Schweineschwänzchen, Katharina Wieland Müller/ pixelio.de

Vet-consult Magazin

Online-Kurse