Tiergesundheit

Bayerische Tiergesundheits-Datenbank

Eine neue Tiergesundheits-Datenbank in Bayern soll dabei helfen, Tiergesundheit zu verbessern und den Arzneimitteleinsatz zu verringern.

Die bayerische Landwirtschaftsministerin Mit der Errichtung einer bayerischen Tiergesundheits-Datenbank will Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber die tierhaltenden Betriebe im Freistaat unterstützen. „Gesunde Tiere sind die Basis für die Erzeugung gesunder und sicherer Nahrungsmittel“, erklärte die Agrarressortchefin.
Die Datenbank solle Vergleichsmöglichkeiten mit anderen Betrieben schaffen. Damit könnten die Tierhalter Schwachpunkte in der Tiergesundheit frühzeitig erkennen und gegebenenfalls schnell Abhilfe einleiten. Eine stetige Verbesserung der Tiergesundheit in den bayerischen Ställen solle auch dazu beitragen, den Arzneimitteleinsatz weiter zu verringern, das Tierwohl zu fördern sowie eine zukunftsfähige, in der Gesellschaft akzeptierte Nutztierhaltung sicherzustellen, erläuterte Kaniber.
Nach Angaben des Landwirtschaftsministeriums wird bereits seit 2015 ein Projekt zur Erfassung und Rückmeldung von Schlachttierbefunden bei Rindern, Schweinen und Geflügel gefördert. Auf dieser breiten Basis solle nun über den Fleischprüfring Bayern die Datenbank sukzessiv aufgebaut werden. Dazu würden Schlachtbefunddaten mit weiteren Betriebs- und Leistungsindikatoren zusammengeführt und so zu einer Tiergesundheits-Datenbank weiterentwickelt. Zudem werde damit auch eine Basis für zielgerichtete Beratung geschaffen. Kaniber: „Damit bekommen die Landwirte ein wichtiges Online-Instrument an die Hand, das ihnen als Frühwarnsystem zur Verbesserung der Tiergesundheit dient.“
Quelle: AgE

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