Coronavirus

Dänemark merzt 1 Million Nerze

Um die Ausbreitung von Corona zu verlangsamen und das Ansteckungsrisiko für die Bevölkerung zu verringern, will Dänemark einen Großteil der heimischen Nerze töten.

 Die Maßnahme ist nach Einschätzung der zuständigen Behörden notwendig, da sich die Krankheit seit Mitte Juni in der dänischen Pelztierzucht stark verbreitet hat. Landesweit waren bis zum 6.10. laut den amtlichen Angaben inzwischen 51 Nerzfarmen infiziert; weitere 42 standen unter Verdacht. Der Großteil der Betriebe befindet sich in Nordjütland.
Weil das Virus leicht vom Nerz auf den Menschen überspringt, ist nun nach Darstellung der dänischen Veterinär- und Lebensmittelbehörde die Keulung der betroffenen Bestände unumgänglich geworden. Mit den Tötungen wurde bereits begonnen. Insgesamt rechnet die Behörde damit, dass bis zu einer Million Tiere von der Maßnahme betroffen sein werden.
Diese Zahl übertrifft die aktuell als infiziert oder verdächtig geltenden Bestände, jedoch sollen vorsorglich auch alle anderen Nerze im Umkreis von 8 km um die eigentlichen Seuchenherde herum getötet werden. Über Art und Umfang einer Entschädigung wurde Medienberichten zufolge noch nicht entschieden.
Quelle: AgE

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