Fleischriese will 500 Tierwohlställe bauen

Der Fleischkonzern Tönnies will Landwirte beim Bau von Tierwohlställen unterstützen.

Deutschlands größter Fleischproduzent geht in die Offensive. Ziel ist es, den Anteil von Schweinen aus Tierwohlprogrammen deutlich zu erhöhen.
Der Fleischkonzern Tönnies will Landwirte beim Bau von Tierwohlställen unterstützen. Für Schweinehalter, die dafür in ihre Ställe investieren müssen, lässt Tönnies eine Baugenossenschaft gründen, berichtet die Lebensmittelzeitung. Diese legt einen kostengünstigen Standard für neue Offenfrontställe fest. Darin können Schweine gemäß der Haltungsform 2 bis 4 der vom Handel initiierten Tierwohlkennzeichnung gemästet werden. „Wer neu baut, kann das durch die Standardisierung zu einem interessanten Preis tun, denn wir haben gleich 500 Ställe angefragt, kündigte Konzernchef Clemens Tönnies im Interview mit der Lebensmittelzeitung an. Bei Tönnies sollen „spätestens in fünf Jahren 70 Prozent der angelieferten Schweine aus anerkannten Programmen für Tierwohl und Umweltschutz kommen".
Quelle: lz.net

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