Forschung

Wieviel Medizin bekommt die Kuh? 

Wissenschaftler von der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf  wollen prüfen, ob der Arzneimitteleinsatz  zur Behandlung von Milchkühen zurückgegangen ist.  Wenn Sie Tierarzt oder Landwirt sind, können Sie das Projekt mit Daten unterstützen.

Liebe Tierärzte(-innen), liebe Landwirte(-innen),
wir bräuchten Ihre Unterstützung in unserem Projekt zur Erfassung der eingesetzten Arzneimittelmengen in der deutschen Milchkuhhaltung. In einer bayernweiten Pilotstudie konnten wir unsere Vermutung bestätigen, dass sich  der z. B. der Antibiotikaeinsatz nur auf wenige Organsysteme (v.a. Euter, Gebärmutter) beschränkt und der Einsatz von NSAIDs grundsätzlich zugenommen hat. Hormone  finden Einsatz im Reprobereich und zur Unterstützung des Milchentzuges.  Gerne würden wir diese Studie deutschlandweit ausweiten, um unsere Aussage zu untermauern und um so Fakten im Bereich Tiergesundheit der Milchkuh zu schaffen.
Um dieses Projekt umsetzen zu können brauchen wir Tierärzte und Landwirte, die bereit sind mit uns gemeinsam die Verbesserungen und Fortschritte in der Tiergesundheit in den letzten Jahren einer breiten Öffentlichkeit darzustellen.
Was brauchen wir von Ihnen? Die AuA-Belege Ihrer milchkuhhaltenden Betriebe der Jahre 2018-2020 möglichst in digitaler Form. Wenn wir Ihr Interesse geweckt haben und Sie an unserem Forschungsprojekt teilnehmen möchten, freuen wir uns über Ihren Anruf oder Ihre E-Mail um Ihnen weitere Fragen zu beantworten. Anonymität in sämtlichen Veröffentlichungen und Datenschutz sind dabei eine Selbstverständlichkeit.

Wenn Sie die Studie unterstützen möchten, senden Sie digitale AuA- Belege an die u.g. Wissenschaftler. Sie werde nur anonymisiert ausgewertet.  (Bildquelle: Screenshot )

Kontakt:
Prof. Dr. Dr. Eva Zeiler & Prof. Dr. Johannes Holzner, Projektleitung
Carsten Hümmer & Felix Versen, Wissenschaftliche Mitarbeiter
Tel. 09826/654359 oder 08161/716476

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