Schwanzbeißen

Netzwerktreffen für Tierärzte und Schweinehalter

Das Projekt Ringelschwanz bietet im August und September neue Termine an für Netzwerktreffen an. Eingeladen sind Tierärzte und Schweinehalter, um sich über das Problem des Schwanzbeißens auszutauschen. 

Schwanzbeißen ist eine weit verbreitete Verhaltensstörung bei Schweinen. Alle Haltungssysteme und Produktionsformen sind mehr oder weniger stark betroffen. Die Ursachen sind vielfältig (multifaktoriell). Viele Risikofaktoren sind bereits bekannt. Sie wirken jedoch auf jedem Betrieb anders und in verschiedenen Konstellationen. Daher gibt es keine Standard-Problemlösung.
Das Projekt Ringelschwanz bietet neben Ratgebern und Leitfäden eine neue Terminreihe für Netzwerktreffen an.  Die Termine richten sich an Berater und Tierärzte. Die Termine sind: 
  • 26.08. von 14.00 – 16.00 Uhr; Netzwerktreffen Gruppe Nordrhein-Westfalen
  • 27.08. von 14.00 – 16.00 Uhr; Netzwerktreffen Gruppe Schleswig-Holstein / Mecklenburg-Vorpommern
  • 02.09. von 10.00 – 12.00 Uhr; Netzwerktreffen Gruppe Berlin / Brandenburg / Sachsen / Sachsen-Anhalt / Thüringen
  • 02.09. von 14.00 – 16.00 Uhr; Netzwerktreffen Gruppe Niedersachsen Ost
  • 10.09. von 14.00 – 16.00 Uhr; Netzwerktreffen Gruppe Niedersachsen West
  • 14.09. von 14.00 – 16.00 Uhr; Netzwerktreffen Gruppe Baden-Württemberg
  • 18.09. von 10.00 – 12.00 Uhr; Netzwerktreffen Gruppe Bayern

Projekt Ringelschwanz

Das Projekt Ringelschwanz stammt von den Teilnehmern der Projekttreffen, die vom ehemaligen Zentralverband der Deutschen Schweineproduktion e.V. (ZDS), jetzt Bundesverband Rind und Schwein e.V. (BRS), seit 2009 jährlich organisiert werden. Ziel des Projekts ist, alle Ergebnisse aus Projekten und Praxiserfahrungen zusammenzutragen. Damit sollen Landwirte und Berater eine Informationsplattform mit Anregungen und Hinweisen bekommen, wenn in den Betrieben Schwanzbeißen auftritt oder wenn auf ein Kupieren der Schwänze verzichtet werden soll.
Das Projekt wird gefördert vom Bundesverband Rind und Schwein e.V. (BRS) und unterstützt von der Interessengemeinschaft der Schweinehalter Deutschlands e.V., Christian-Albrechts-Universität Kiel, Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen und dem Friedrich-Löffler-Institut. 

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